Wieder Sommertheaterreihe in Gemünd

Bürgerstiftung der Stadt Schleiden sorgt für Kinderkultur: Holzheimer Figurentheater „spielbar“ zeigt prügelfreie Kasperinszenierungen im Kurpark Gemünd – Bei schlechtem Wetter finden die Vorstellungen im Kurhaus statt

In Gemünd wird durch die Bürgerstiftung Schleiden wieder regelmäßig Kaspertheater vom Figurentheater „spielbar“ bei freiem Eintritt angeboten. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
In Gemünd wird durch die Bürgerstiftung Schleiden wieder regelmäßig Kaspertheater vom Figurentheater „spielbar“ bei freiem Eintritt angeboten. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Schleiden-Gemünd – Nach dem starken Zulauf in den vergangenen Jahren können sich Groß und Klein wieder über eine Sommertheaterreihe im Kurpark Gemünd freuen: Denn die Bürgerstiftung Schleiden hat das Holzheimer Figurentheater „spielbar“ sowie weitere Künstlerinnen und Künstler erneut für Veranstaltungen engagiert. Die Veranstaltungen finden unter den zum Veranstaltungszeitpunkt gültigen Abstands- und Hygieneregeln im Rahmen der Corona-Schutzverordnung statt. Unter dem Motto „umsonst und draußen“ ist an folgenden Sonntagen, jeweils um 14 Uhr, im Musikpavillon ein Kasperstück zu sehen. Am 7. Juni in „Kasper und der verhexte Besen“ kommt der Kasper in Verlegenheit, weil er im Haushalt helfen soll, aber überhaupt keine Lust hat, den Besen zu schwingen. Der Haussegen im Kasperhaus hängt gewaltig schief, doch Kasper hält lieber ein Schläfchen, lässt sich von der Hexe den Besen stehlen und gerät in ein großes Abenteuer, aus dem Gretel ihn wieder einmal retten muss.

Mit der Neu-Inszenierung „Kaspers Oma in Gefahr“ wird die Sommerkulturreihe im Kurpark Gemünd am Sonntag, 19. Juli, um 14 Uhr am Musikpavillon fortgesetzt. Kasper liebt es, seine Oma zu besuchen, doch das jetzt soll gefährlich sein. Er will unbedingt etwas dagegen machen, Angst und Panik sind keine guten Reaktionen, wie er schnell feststellt. Für ihn fühlt es sich an wie verhext – also kann nur die Hexe dran schuld sein, nimmt er an. Doch auch die bringt keine Lösung, sondern erst die Oma selbst. Ein Stück über Angst, Zuversicht, Vertrauen und Liebe.

Am 9. August muss Kasper sich mit einem unerwünschten Hausgeist herumschlagen. Zur Geschichte: Die Handwerker sind im Schloss und bauen den Dachboden aus. Für das Schlossgespenst heißt das das Ende des netten Spukens in den alten Gemäuern. Kurzerhand quartiert es sich im Kasperhaus ein. Kasper geht sein Hausgeist auf den Geist, denn das eigentlich sympathische Gespenst steht auf lautstarke Gespensterpartys und sorgt so für Unfrieden im Kasperhaus. So sind die Konflikte vorprogrammiert, die der Kasper wie gewohnt auf ebenso naive wie drastische Weise zu lösen versucht. Doch dann erweist sich das Gespenst als äußerst nützlich. Gemeinsam finden Kasper und Hausgeist einen Weg, freundlich miteinander umzugehen und zu friedlich beisammen zu wohnen.

„Kasper und der gestohlene Geburtstag“ wird am 23. August gezeigt. Zum Inhalt: Der quirlige Kasper steht vor einer neuen Herausforderung: Für Gretels Geburtstag legt er sich nämlich immer besonders ins Zeug, doch diesmal ist am Geburtstagsmorgen plötzlich das Geschenk verschwunden! Für Kasper ist der Fall klar – das kann nur jemand gestohlen haben. Statt mit seiner Frau zu feiern, macht sich Kasper deshalb auf die Suche nach dem Dieb und muss allerlei Abenteuer bestehen, ehe er wieder zu seiner Gretel findet. Auf seiner Reise lernt Kasper, dass man nicht so schnell mit Verdächtigungen sein sollte – und dass es viel Wichtigeres als Geschenke gibt.

Eifeler Presse Agentur/epa

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